
Kein klassisches Seminar. Kein gewöhnliches Netzwerktreffen. Sondern ein ermutigendes Wochenende, um Veränderung von der Zukunft her zu denken, die eigene Gestaltungskraft zu entfalten und sich mit anderen Bildungsgestalterinnen und Bildungsgestaltern zu verbinden.
Worum geht es?
Die Qualität des Miteinanders macht den Unterschied. Ob Besprechungen, Projekte oder Veränderungsprozesse Wirkung entfalten, hängt nicht allein von Konzepten und der Agenda ab. Entscheidend ist auch, wie Menschen miteinander in Beziehung treten. Die Qualität unseres Miteinanders ist nicht einfach ein „Wohlfühl-Extra“, sondern einer der wirksamsten – und zugleich meist unterschätzten – Hebel für Wandel. Veränderung beginnt in mir. Wir sind Teil der Systeme, die wir gestalten möchten. Wie wir wahrnehmen, wie wir zuhören und sprechen, woran wir festhalten und was wir loslassen – all das prägt unsere Möglichkeiten.
Im Circle of Trust schauen wir auf die eigene Gestaltungskraft und stärken, was Weiterentwicklung trägt: systemisch wahrnehmen, Ko-Kreation fördern und mutig handeln.
Vom Ich zum Wir. Wenn wir in unserem eigenen Umfeld beginnen, die Zukunft zu leben, die wir uns für das Ganze wünschen, entstehen Räume neuer Qualität – als „Inseln der Kohärenz“. Je mehr davon wachsen und sich verbinden, desto mehr verändert sich das gesamte System. Wandel geschieht, wenn das Neue an immer mehr Orten sichtbare Wirklichkeit ist.
Was bringt es?
• Einen erweiterten Blick auf Veränderungs- und Entwicklungsprozesse
• Mehr Bewusstsein für die eigene Wirkung und Gestaltungskraft
• Klarheit über die eigene Intention
• Methoden und Ansätze für die Arbeit im eigenen System
• Ein erweitertes Netzwerk, gegenseitige Ermutigung und Freude am kraftvollen Wir
Wer ist eingeladen?
Alle Menschen, die Bildung mitgestalten und an Veränderung glauben: ob als Lehrperson oder Leitung an Schulen und Hochschulen, in der Bildungsverwaltung oder -politik, in Stiftungen und Förderorganisationen oder an anderer Stelle im Bildungsfeld. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Was es braucht, ist Neugier und die Bereitschaft, sich auf einen Zugang einzulassen, der neben dem Kopf auch den Körper als Erfahrungs- und Wissensquelle einbezieht.
Wer gestaltet den Raum?
Dr. Thomas Kratzert leitet das Zentrum für schulpraktische Lehrkräfteausbildung (ZfsL) in Dortmund – ein Haus, das Lernen, Begegnung und nachhaltige Entwicklung zusammendenkt und Veränderung als gemeinsame Gestaltungsaufgabe begreift. Mit seinem Engagement für eine ganzheitliche, zukunftsorientierte Bildungskultur öffnet er den Raum für dieses Format. www.zfsl.nrw.de/DOR
Saskia Wittmer-Gerber wird den Circle of Trust moderieren. Sie begleitet – u.a. bei Achtsam.Digital – Menschen und Organisationen in Veränderungsprozessen. Dabei verbindet sie Systemverständnis, Theory U, Social Presencing Theater und Achtsamkeitspraxis zu Formaten, die Wandel aus innerer Klarheit heraus möglich machen. Ihr Anliegen: Menschen in Verbindung bringen – mit sich selbst und mit anderen –, damit Gemeinschaften stark und Ideen machbar werden. www.saskiawittmergerber.de
Termin
Ein durchgehendes Format von Freitagabend bis Sonntagmittag:
Freitag, 25.9., 17–20 Uhr
Samstag, 26.9., 10–18 Uhr
Sonntag, 27.9., 10–14 Uhr
Teilnahmebeitrag
Die Teilnahme erfolgt nach dem Prinzip „Pay what you want“. Mit Ihrem freiwilligen Beitrag helfen Sie, die Kosten für Materialien, Pausenverpflegung und Durchführung zu decken. Bei Bedarf stellen wir gerne eine Rechnung aus.